AKTION Tierwohl siegt bei „taste11” auf der ANUGA
[Download PDF, 79 KB] Oktober 2011
Westfleisch zieht zur Anuga 2011 positive Zwischenbilanz für „Aktion Tierwohl” / Neues Marktsegment von Handel und Verbrauchern angenommen
Münster. Westfleisch hat allen Grund stolz zu sein. Denn das „Aktion Tierwohl”-Sortiment ist beim „taste11”-Innovationswettbewerb der Anuga 2011 von einer kompetenten Fach-Jury aus über 1.300 eingereichten Vorschlägen zum Sieger seiner Sparte gekürt worden. Mit 17 Startartikeln an SB-Fleisch, Wurst und Schinken hat Westfleisch seit Juni dieses Jahres erfolgreich ein neues Marktsegment zwischen QS- und Bio-Fleisch besetzt.
Wachstum durch neue Produkte
Neue Produkte und Innovationen sind für die Ernährungsbranche ein entscheidender Wachstumsmotor. Deshalb präsentiert die Anuga, die weltweit führende Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie, exemplarisch fünf der innovativen Westfleisch-Produkte in ihrem Innovationswettbewerb „taste11” in Köln vom 8. Oktober 2011 den über 150.000 Fachbesuchern aus aller Welt. Die „Aktion Tierwohl” wird dem Fachpublikum sowie den internationalen Medienvertretern dadurch auch prominent in einer Sonderausstellung im Messeboulevard Nord vorgestellt.
Westfleisch sieht sich durch die Aufnahme in die „taste11”-Riege in der Entscheidung bestätigt, als erster Fleischvermarkter dem anspruchsvollen deutschen Konsumenten Produkte anzubieten, bei denen moderne Landwirtschaft und mehr Tierwohl kein Widerspruch sind. Mit dem Anspruch bewusster Nachhaltigkeit durch die Beachtung von Umweltschutz und Tierwohl, Regionalität, einer Frischegarantie sowie sozialer Verantwortung hat Westfleisch für die gesamte Branche seit Jahren Maßstäbe.
Ziel: Genuss mit gutem Gewissen
Denn Westfleisch hat die Zukunft der Fleischerzeugung fest im Blick. Der drittgrößte deutsche Fleischvermarkter sorgt sich um das Vertrauen des Verbrauchers und Kunden in das wertvolle Lebensmittel Fleisch. Was Handel wie auch Endkunden nun bei der „Aktion Tierwohl” zugreifen lässt, so zeigt sich bei den Analysen von Westfleisch für eine erste Zwischenbilanz der „Aktion Tierwohl” zur Anuga, ist das zeitgemäße Konzept. Das Ziel der Initiative: Mehr fürs Wohl von Tieren tun und Wurst wie auch Fleischwaren für Genuss mit einem guten Gewissen anbieten.
Mit dem Anspruch, verbessertes Tierwohl nicht nur überprüfbar, sondern auch in Produkten verfügbar zu machen, hatte Dr. Helfried Giesen, Sprecher des Westfleisch-Vorstands, das Konzept im November 2010 öffentlich vorgestellt. „Wir wollten nicht länger über die Verbesserung des Tierwohls reden, sondern konkret handeln und im Sinne eines Regelkreises die Bedingungen dynamisch verbessern.” Giesen betont weiter: „Mit der ‚Aktion Tierwohl’ hat Westfleisch ein Zeichen für sorgsamen Umgang mit den uns überlassenen Mitgeschöpfen gesetzt.
Gemeinsames Anliegen von Tierhaltern und Verbrauchern
Es ist ein gemeinsames Anliegen von Tierhaltern und Verbrauchern, das Westfleisch mit der „Aktion Tierwohl” angepackt hat. „Es war richtig”, verdeutlicht Giesen die Absichten der ‚Aktion Tierwohl’, „ein neues Segment zwischen QS und Bio zu eröffnen, das für den Verbraucher konzeptionell überzeugend und preislich akzeptabel ist.” Dabei müsse der Verbraucher vor allem im Hinblick auf den Preis „mitgenommen werden”. Realisiere man nur das maximal Wünschbare, so Giesen weiter, werde das Produkt so teuer, dass es nur eine zu kleine Verbraucherschicht anspreche. Eine schrittweise Verbesserung der Bedingungen sei daher sowohl im Sinne von Verbraucher, von Handel und auch der Landwirte, die ja die entsprechenden Bedingungen für die Aktion Tierwohl-Produkte erst schafften.
„Aktion Tierwohl” ist derzeit das einzige deutsche Label für nachweisbar verbesserte Haltungsbedingungen von Tieren, das vom Handel geordert werden kann. Mit guten Verkaufszahlen hat die Initiative mittlerweile auch Skeptiker überzeugt. Das Startsortiment der „Aktion Tierwohl” gibt es seit gut vier Monaten bundesweit in den Regalen von Lebensmittelhändlern. Die Distribution steigt kontinuierlich an. Neben nationalen Listungen laufen ebenfalls regionale Testmärkte bei verschiedenen Kunden. Den Pionieren im Handel biete die „Aktion Tierwohl”, erklärt Giesen, einen „deutlichen Mehrwert und zusätzliche Wertschöpfung”. Die „Aktion Tierwohl“ überzeuge mit guten Verkaufszahlen in den Testmärkten.
Kooperation mit der Landwirtschaft aus Tradition
Derzeit liefern rund 100 Landwirte ihre Tiere für das Programm „Aktion Tierwohl”, weitere stehen bereit. Die Sortimentstiefe, stellt Westfleisch-Vertriebsleiter Hubert Kelliger dem Handel in Aussicht, soll nach dem überaus erfolgreichen Start der Nachfrage in den Märkten angepasst werden.
Als bäuerliche Erzeugergenossenschaft mit einer soliden Eigenkapitalstruktur hat Westfleisch eine Sonderstellung im Markt, verfügt sie doch seit über 20 Jahren über eine kontrollierte Rohstoffbasis in Form von Kooperationsverträgen mit Landwirten in Nordwestdeutschland und den angrenzenden Niederlanden.
In das „Aktion Tierwohl”-Programm werden Landwirte aufgenommen, die in ihre modernen Betrieben das Wohlergehen der Tiere gegenüber den derzeit geltenden gesetzlichen Standards deutlich und überprüfbar zu verbessern. Dabei erfüllen sie nicht nur die Anforderungen des QS-Systems, sondern auch die in den „Fünf Freiheiten” festgelegten Kriterien des international anerkannten Animal Welfare-Standards.
Verbessertes Wohlergehen messbar
Die an der Aktion beteiligten landwirtschaftlichen Betriebe und Fleischcenter verbessern das Wohlergehen der Tiere gegenüber den aktuell geltenden gesetzlichen Standards, die in der deutschen Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung festgeschrieben sind. Westfleisch verzichtet auf die Kastration männlicher Ferkel, setzt auf tierärztliche Gesundheitspläne, erstellt einen Gesundheitsindex, erstellt ein Haltungsprofil der Erzeugerbetriebe und bietet eine neuartige, technisch überwachte Betäubung der Tiere.
Detaillierte Infos zur „Aktion Tierwohl” sowie eine komplette Sortimentspräsentation gibt es auch auf dem großen Westfleisch-Stand in Halle 6.1 der Anuga Meat, auf dem auch die Veredelungsunternehmen Gustoland und Westfalenland vertreten sind. Unübersehbar – weil sich der gelbe Smiley der „Aktion Tierwohl” dort über allem dreht.
WESTFLEISCH eG
Brockhoffstraße 11
D-48143 Münster
Ansprechpartner:
Hubert Kelliger
– Vertriebsleiter –
Tel.: (02 51) 4 93-12 22
Fax: (02 51) 4 93-11 06
eMail: hubert.kelliger@westfleisch.de
Internet: www.westfleisch.de

